Newsletter – Corona
vom 20.03.2020

Wie wirkt sich die Situation auf Ihren Lieblingsmakler aus und was sind Ihre Fragen? (Lesezeit: ca. 5 Minuten)


Newsletter – Corona
Liebe Lieblingskundinnen und -kunden,

gern möchten auch wir Ihnen, gerade jetzt, beratend zur Seite stehen sowie Ihnen Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen geben und Ihnen aufzeigen, welchen Schutz Sie aus Ihren Versicherungen schöpfen können.

In einer solchen Ausnahmesituation kommen natürlich bei vielen Menschen Ängste und Zweifel auf, wie Perspektivenangst; finanzieller Engpass; Angst vor dem Arbeitsplatzverlust; berufstätige Eltern können ihrer Arbeit nicht nachkommen und fragen sich wer für den Arbeitsausfall aufkommt; größtenteils besteht Unsicherheit aufgrund von Unwissenheit zu gesetzlichen Regelungen, die in einer solchen Situation greifen; Unternehmen müssen schließen und haben Angst um ihre Existenz; Angst vor Lebensmittelknappheit; Menschenkontakt wird vermieden und der Egoismus der Menschen wird größer, sodass zunehmend das Gefühl entsteht, dass Ältere, Schwächere und Minderheiten missachtet werden.

Es ist vollkommen legitim gewisse Dinge in Frage zu stellen, aber lassen Sie sich bitte nicht durch Ihre Angst leiten. Diese führt unmittelbar zur Panik und verschlimmert nur die Situation. Achten Sie bitte auf sich und Ihre Mitmenschen!

Wie wirkt sich die Situation auf Ihren Lieblingsmakler aus und was sind Ihre Fragen?

1. Wie sind wir erreichbar?

Sie erreichen uns wie gewohnt per Telefon, Mail, Messenger und Online. Sobald sich die Situation beruhigt hat, können auch wieder wie gewohnt Termine vor Ort wahrgenommen werden. Alle bereits vereinbarten Termine bleiben bestehen und können digital durchgeführt werden.

2. Häufig gestellte Fragen:

Frage: Inwieweit bieten meine persönlichen Versicherungen, wie Krankenversicherung, Risikoleben, Unfallversicherung etc.) Schutz in der aktuellen Corona-Epidemie?
Antwort: Die Versicherungen werden ihren Verpflichtungen nachkommen und es bestehen keine Leistungseinschränkungen für Sie. Gerade für den Fall einer Krankheit haben Sie diesen Schutz gewählt. Es bestehen keine pauschalen Ausschlüsse.

Frage: Zahlt meine Auslandskrankenversicherung, wenn ich im Auslandsaufenthalt erkranke und was passiert, wenn ich nicht ausreisen kann?
Antwort: Die Versicherung übernimmt die entstandenen Behandlungskosten und bei Bedarf auch den Rücktranspost ins Heimatland, soweit es krankheitsbedingt ist. Eine gute Auslandsreisekrankenversicherung zahlt auch über die sechste Woche des Auslandsaufenthaltes hinaus. Eine Schlechte hört demzufolge mit der Zahlung nach sechs Wochen auf. Falls während Ihres Aufenthalts Quarantäne verhängt wird und Sie keine Auslandskrankenversicherung haben, können Sie nur darauf hoffen, dass es ein bilaterales Sozialversicherungsabkommen mit dem Urlaubsland gibt. Dies ist aber von dem Land abhängig, in dem Sie sich befinden.

Frage: Greift meine Reiserücktrittsversicherung, wenn meine Reise aufgrund des Corona-Virus storniert wird/wurde oder ich aus Angst vor einer Ansteckung nicht reisen will?
Antwort: Leider, nein. Pandemien sind nicht versicherbar. Dennoch haben Sie die Möglichkeit Ihre Reise beim Reiseveranstalter zu stornieren oder umzubuchen, wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung herausgibt. Diese würde dann einen „unvermeidbaren außergewöhnlichen Umstand“ darstellen. Daher ist die Reiserücktrittsversicherung in dem Fall nicht anwendbar. Anders sieht es bei der Reiseabbruchversicherung aus, wenn der Reisende im Zielgebiet an Covid-19 erkrankt ist und

  • das Auswärtige Amt, zum Zeitpunkt der Einreise für diese Region, keine Reisewarnung ausgesprochen hat und kein Pandemiestatus erklärt wurde. Damit steht Ihnen der Versicherungsschutz der Reiseabbruchversicherung zu.
  • das Auswertige Amt zum Zeitpunkt der Einreise für diese Region eine Reisewarnung ausgesprochen hat und folglich kein Versicherungsschutz existiert.
  • der Pandemiestatus festgestellt wurde und somit unabhängig von der Reisewarnung kein Versicherungsschutz besteht.

Weitere Informationen zur Reiserücktrittsversicherung erhalten Sie hier: https://www.travelsecure-versicherung.de/corona-virus-info.html

Frage: Erhalte ich weiterhin Lohnfortzahlung und anschließend Krankengeld, wenn ich an Corona erkrankt bin?
Antwort: Ja, da es sich hier um einen Krankheitserreger, wie jeder andere auch, handelt.

Frage: Erhalte ich bei einer Corona-Erkrankung Tagegeld, wenn ich selbstständig und privat krankenversichert bin?
Antwort: Auch hier existieren keine Einschränkungen gegenüber anderen Krankheiten, welche zur Arbeitsunfähigkeit führen können.

Frage: Was passiert, wenn ich sowohl als selbstständiger als auch normaler Mitarbeiter nicht vom Virus betroffen bin, aber in Quarantäne muss?
Antwort: Sobald eine Quarantäne vom Gesundheitsamt verhängt wurde, bezieht der Arbeitnehmer seine Lohnfortzahlung von seinem Arbeitgeber. Wiederrum kann sich dieser die Kosten von der Behörde erstatten lassen. Für Selbstständige gilt, dass auch sie einen Anspruch auf Verdienstausfall haben. Grundlage dafür sind die gemeldeten Zahlen des Vorjahrs beim Finanzamt.

Frage: Greift die Haftpflichtversicherung, wenn ein Kunde einen Dritten angesteckt hat?
Antwort: Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass es sich hier nicht um Vorsatz, sprich mit Wissen und Wollen, handelt. Keiner will einen anderen absichtlich anstecken und damit in Gefahr bringen. Die GDV-Musterbedingungen zur Privathaftpflicht besagen, dass bei der Übertragung von Krankheiten folgende Ansprüche ausgeschlossen sind:

  • Personenschäden, die aus der Krankheitsübertragung des Versicherungsnehmers resultieren und
  • Sachschäden, die durch Krankheit der dem Versicherungsnehmer gehörenden, von ihm gehaltenen oder veräußerten Tiere entstanden sind.

In beiden Fällen gilt, dass der Versicherungsschutz besteht, wenn der Versicherungsnehmer beweisen kann, dass weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit vorliegt. In den meisten Bedingungen der PHV-Tarife dürften sich, eine an die GDV-Formulierung angelehnte, Regelungen finden. Eine Deckung wäre geboten, wenn weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit bewiesen werden können. Aufgrund der Medienpräsenz dürften Erkrankte eigentlich wissen, was als Risikogebiet eingestuft wird und damit zu mindestens erahnen, ob es besser wäre zum Arzt zu gehen als zur Arbeit. Dennoch gilt, dass es sehr schwierig ist, einen Nachweis über die grob-fahrlässige Handlung zu erbringen. Dies ist dann vom Einzelfall abhängig. Schlussletztlich bleibt dennoch die Frage, ob es überhaupt eine Basis für eine Haftung gibt.

Frage: Zahlt meine Berufsunfähigkeit auch bei Corona?
Antwort: Ja, wenn man sechs Monate seiner Arbeit nicht nachgehen kann, dann leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung bereits. Einige Tarife enthalten auch eine sogenannte „Infektionsklausel“. Diese besagt, dass auch geleistet wird, wenn man mindestens sechs Monate einem Tätigkeitsverbot unterliegt, beispielsweise wegen Quarantäne.

Frage: Wie verhalte ich mich bezüglich meiner Altersvorsorge aufgrund der aktuellen negativen Börsenentwicklungen?
Antwort: Zunächst ist wichtig, dass man Ruhe bewahrt. Bei uns wird die „Buy and Hold“ Strategie praktiziert, das bedeutet, dass man langfristig investiert bleibt und somit Markttiming verhindert, sprich hektisches (angstgetriebenes) Ein- und Verkaufen. Unsere Kunden sind in der Regel langfristige Sparer und kaufen regelmäßig günstige Anteile ein. Gerade jetzt macht es Sinn in den Kapitalmarkt zu investieren aufgrund der günstigen Preise, sprich man kann jetzt auf „Schnäppchenjagd“ gehen. Falls wir das Gefühl haben sollten, dass Sie Bedenken haben, werden wir uns, auf Ihren Wunsch, bei Ihnen melden, um Sie davon zu überzeugen mehr zu investieren, wenn die Börse weiter fällt. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt zu investieren! Bedenken Sie, dass es nach jedem Winter auch einen Sommer gibt. Durch jede Krise entsteht auch eine Chance, die man zu seinem Vorteil nutzen kann.

3. Was lohnt sich jetzt zu tun?

Aufgrund der aktuellen Situation werden sicherlich einige von Ihnen viel Zeit zu Hause verbringen. Daher wäre es sinnvoll, wenn wir gemeinsam Ihre Versicherungsaktivität prüfen und schauen, ob liquide Mittel bei Ihnen vorhanden sind, sodass diese sinnvoll in den Kapitalmarkt investiert werden können.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Corona keine Gefahr für Ihren Versicherungsschutz darstellt. Ihre Verträge bleiben auch bei diesem Krankheitserreger wirksam. Dennoch ist zu beachten, dass der Schutz erst greifen kann, wenn etwas Konkretes passiert ist. Für den Fall, dass Sie einen Versicherungsschutz geltend machen müssen/wollen, stehen wir Ihnen selbstverständlich als zuverlässige Partner zur Seite und mildern die Folgen. Alles wird gut, machen Sie sich bitte keine allzu großen Sorgen.

Zu guter Letzt bleibt zu sagen, dass die Angst häufig ein schlechter Ratgeber ist. Bitte bleiben Sie optimistisch. Falls es einigen dennoch schwerfällt, empfehlen wir dem Link zu folgen und eine Meditation zum Thema „Angst“ durchzuführen: Link

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Meine VITA: „Robert Peukert ist seit nunmehr 16 Jahren selbstständiger Versicherungs- und Finanzberater und Geschäftsführer der Lieblingsmakler GmbH & Co. KG. Neben dem Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK) ist er qualifizierter Experte für Private Krankenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und Baufinanzierung. Mit seinem Unternehmen zählt er u.a. zu den TOP 10 Versicherungsmaklern in Deutschland 2016 und wurde 2018 vom Handelsblatt zu einem der besten freien Berater für Geldanlagen gekürt.“

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