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Lohnt sich das Altersvorsorgedepot?
Drei Prüfungen vor Deiner Entscheidung
„Da gibt der Staat Geld dazu.“ Das klingt erst einmal gut. Trotzdem würden wir Dir allein deshalb kein Altersvorsorgedepot empfehlen.
Für uns lohnt sich eine Vorsorge dann, wenn Förderung, Kosten und Deine Lebensstrategie zusammenpassen. Jede dieser drei Prüfungen kann den Ausschlag geben.
Dieser Inhalt erwartet Dich
Prüfung 1: Was bekommst Du tatsächlich dazu?
Bei 30 Euro monatlichem Eigenbeitrag sind nach der neuen Förderformel 180 Euro Grundzulage im Jahr möglich. Bei 150 Euro monatlich sind es 540 Euro. Vorausgesetzt, Du bist förderberechtigt und erfüllst die jeweiligen Voraussetzungen. Die beitragsbezogene Förderung hat der Bundestag im Reformbeschluss festgelegt. Quelle: Deutscher Bundestag
Welche Förderung bei Dir ankommt, hängt auch von Deiner familiären und steuerlichen Situation ab. Bei der steuerlichen Günstigerprüfung wird der Zulagenanspruch berücksichtigt. Du kannst daher nicht einfach die volle rechnerische Steuerentlastung und alle Zulagen addieren. Quelle: Allianz, Erläuterung zur Steuerberechnung
Verglichen werden sollten deshalb auch die Beträge, die Dich nach einer möglichen Steuererstattung tatsächlich belasten. Und bei Familien schauen wir darauf, wie sich die Situation verändert, wenn die Kinderzulagen später entfallen.
Prüfung 2: Was kostet der gesamte Weg?
Ein günstiger ETF macht noch kein günstiges Gesamtprodukt. Wir betrachten Vertragskosten, Fondskosten, mögliche Zusatzgebühren und die Vergütung für Beratung und Betreuung zusammen.
Auch beim Honorar gilt: Es gehört vollständig in den Vergleich. Eine provisionsbasierte Lösung ist ebenfalls nicht kostenlos. Ihre Vergütung steckt in der jeweiligen Kostenstruktur.
Bei Lieblingsmakler bieten wir sowohl Honorar- als auch Provisionsberatung an. Welche Lösung wirtschaftlich passt, klären wir anhand der konkreten Angebote. Eine pauschale Rangfolge hilft Dir dabei wenig.
Prüfung 3: Wofür brauchst Du Dein Geld?
Du möchtest in drei Jahren ein Haus kaufen? Du planst eine Auszeit? Oder Du brauchst als Unternehmer eine größere Liquiditätsreserve? Dann kann zusätzlich gebundenes Vorsorgekapital Deinen nächsten Schritten im Weg stehen.
Ein Altersvorsorgedepot kann interessant sein, wenn Du langfristig für den Ruhestand sparen möchtest, Deine Rücklagen stehen und Kosten sowie Anlagerisiko passen. Es kann ungeeignet sein, wenn Du das Geld vorher brauchst, teure Schulden vorrangig abbauen solltest oder das Risiko der gewählten Anlage nicht tragen kannst.
Es kann auch schlicht unnötig sein: Vielleicht bist Du für Deine Ziele bereits ausreichend aufgestellt.
Zu mir als Autor
Seit 2002 bin ich selbstständiger Versicherungs- und Finanzberater und Geschäftsführer der Lieblingsmakler GmbH & Co. KG. Neben dem Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK) bin ich qualifizierter Experte für Private Krankenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und Baufinanzierung.
Mit meinem Unternehmen zähle ich u.a. zu den TOP 10 Versicherungsmaklern in Deutschland 2016 und wurde 2018 vom Handelsblatt zu einem der besten freien Berater für Geldanlagen gekürt.
Fazit: Die Rechnung braucht Dein Leben als Grundlage
Ein Förderrechner beantwortet eine wichtige Teilfrage. Er weiß aber nicht, ob Du mit 58 kürzertreten möchtest oder ob Deine Familie gerade mehr finanziellen Spielraum braucht.
LIEBLINGSMAKLER-Tipp
In Deiner Traumzeitplanung® prüfen wir gemeinsam, ob das Altersvorsorgedepot einen echten Beitrag zu Deinen Zielen leistet. Ein neues Produkt braucht einen nachvollziehbaren Nutzen für Dich.
Zu mir als Autor
Seit 2002 bin ich selbstständiger Versicherungs- und Finanzberater und Geschäftsführer der Lieblingsmakler GmbH & Co. KG. Neben dem Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK) bin ich qualifizierter Experte für Private Krankenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und Baufinanzierung.
Mit meinem Unternehmen zähle ich u.a. zu den TOP 10 Versicherungsmaklern in Deutschland 2016 und wurde 2018 vom Handelsblatt zu einem der besten freien Berater für Geldanlagen gekürt.