Geldentwertung – So kannst Du Deine Ersparnisse durch die Inflation retten
vom 10.01.2022 |

Geldentwertung

So kannst Du Deine Ersparnisse durch die Inflation retten

Geldentwertung, das Schreckgespenst gewinnt immer mehr Form. Wer die Inflation ignoriert, spart umsonst. Der Europäischen Zentralbank entgleitet die Kontrolle über den Euro. Die expansive Geldpolitik der vergangenen Jahre hinterlässt deutliche Spuren und schlägt sich in einer stetig beschleunigenden Inflation nieder. Steigt die Inflation, versuchen Notenbanken durch Leitzinserhöhungen gegenzusteuern und die Geldmenge zu verringern. Nicht so in der EU…

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Wenn es möglich wäre, Vermögen vor der steigenden Inflation zu schützen, würdest Du diese Chance am Schopfe packen? Ist das Problem der Geldentwertung bei Dir überhaupt im Bewusstsein angelangt? Oder gehörst Du zu denen, die lieber den Kopf in den Sand stecken und darauf hoffen, dass die Institute oder die Politik die Situation bereinigen? Glaubst Du, dass Deine Ersparnisse den Instituten oder der Politik wichtig sind?

Die weltweite Verschuldung gerät außer Kontrolle. Die Fiatwährungen können nicht unendlich wachsen. In der Natur und auch im Wirtschaftsleben gibt es kein dauerhaftes exponentielles Wachstum. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht, der Preis muss nun bezahlt werden. Und diese Zeche zahlen diejenigen, die die Probleme nicht sehen und deswegen nichts dagegen tun.

Warum erhöht die EZB die Leitzinsen nicht? Könnte es daran liegen, dass steigende Zinsen eine riesige Welle an Insolvenzen von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten einleiten würde?

Das Geldsystem hat den Point-Of-No-Return überschritten. Ohne einen Neustart ist da nichts mehr zu machen. Und dieser Neustart ist bereits in Vorbereitung. Er heißt digitaler Euro.

Aktuell wird mit Hochdruck am digitalen Euro gebastelt. Erfolgreiche Tests legen nahe, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis dieser eingeführt wird. Als vertrauensbildende Maßnahme werden nochmal neue Euro-Scheine gedruckt. Das soll den Menschen zeigen, dass alles in Ordnung mit dem Euro ist. Stünde der Euro vor dem Aus, würde man doch keine neuen Banknoten entwickeln. Die Einführung des digitalen Euro braucht nur noch eine „alternativlose“ Situation. Und die gilt es herbeizuführen.

Erinnere Dich daran, welche politischen Initiativen in der jüngeren Vergangenheit unter dem Vorwand der Alternativlosigkeit durchgedrückt wurden? Waren diese immer zum Wohle der Menschen? Der Begriff „Alternativlos“ ist zur Rechtfertigung für jegliche unbequeme politische Initiative mutiert, mit dem sich jede noch so untragbare Maßnahme rechtfertigen lässt. Der digitale Euro wird kommen, eher als es uns lieb ist.

Mit seiner Einführung könnten massive Entwertungen und Enteignungen einher gehen. Schließlich macht eine einfache Umstellung wie damals von der Deutschen Mark auf den Euro bei einem so maroden Geldsystem, wie dem jetzigen keinen Sinn.

Zahlen zur Geldentwertung, die Schmerzen verursachen

Die offizielle Inflationsrate in Deutschland lag im November 2021 bei 5,2 Prozent. Damit stieg die durchschnittliche Jahresinflation von Januar bis November 2021 auf 2,9 Prozent. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im Euro-Raum im November 2021 bei 4,9 Prozent (Oktober 4,1 Prozent) und in Deutschland bei 6,0 Prozent. Die Inflationsprognose für das gesamte Jahr in Deutschland wird mit 3,1 Prozent angegeben.

Aber wenn Du glaubst, das wäre schon eine hohe Geldentwertung, lass Dich überraschen, was das kommende Jahr für uns bereithält. Die Inflation steht gerade erst am Anfang. Geld und Geldwerte sind in höchster Gefahr.

Ersparnisse in geldwerten Anlagen weisen neben den sichtbaren, stetig steigenden Verwahrentgelten für Kontenguthaben und damit verbundenen immer geringeren Freigrenzen auch eine hohe unsichtbare Entwertung auf – vorausgesetzt, die Auswirkungen der Inflation werden bewusst wahrgenommen.

Für die meisten Menschen ist das Thema Finanzen unbequem. Sie legen ihre Geldangelegenheiten in die Hände Dritter und kümmern sich selbst nicht darum. Dadurch werden solche Effekte – wenn überhaupt – wahrscheinlich erst viel zu spät wahrgenommen.

Auf dem Vergleichsportal Verivox findet sich eine umfangreiche Übersicht über aktuelle Verwahrentgelte (Quelle: https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/). Es gibt bereits Banken, die ab einer Freigrenze von nur 10.000, 5.000 oder sogar 1.000 Euro Verwahrentgelte berechnen. Und manche haben gar keine Freigrenze mehr. Die meisten Banken und Sparkassen bewegt sich noch bei Freigrenzen von 25.000, 50.000 oder 100.000 Euro.

Wer also so einer Bank z. B. 100.000 Euro anvertraut, darf zwischen 25 und 100 Euro Verwahrentgelt pro Jahr bezahlen. Das Guthaben hat bei zum Beispiel 500 Euro Verwahrentgelt nach einem Jahr auch nur noch 96.400 Euro Kaufkraft. Das ist schade, allerdings nicht auf den ersten Blick.

Schließlich sind nur die 500 Euro Verwahrentgelt sichtbar, so dass der Kontostand sich nach einem Jahr bei 99.500 Euro befände. Den Kaufkraftverlust würde man erst spüren, wenn das Geld ausgegeben würde, erst dann würden die Auswirkungen der Entwertung offenbar.

Raus aus dem Geld, rein in echte Werte

Die Geldentwertung, also der Verlust von Kaufkraft des Geldes ist mit Preissteigerungen von Waren und Dienstleistungen gleichzusetzen, das passiert quasi parallel. Geld wird neben seiner Tauschfunktion auch als Wertspeicher angesehen. Aber Geld kann die Wertspeicherfunktion nicht erfüllen, da Geld keinen Wert besitzt. Geld wird bewertet, das ist etwas völlig anderes.

Deshalb sind andere Wertspeicher aus der Warenwelt die sinnvollere Wahl. Edelmetalle stehen hier ganz oben auf der Liste der geeigneten Waren. Edelmetalle besitzen eine universelle Nachfrage auf der ganzen Welt. Wer Edelmetalle kauft, kann sich auch darüber sicher sein, diese später leicht wieder verkaufen zu können. Es gibt Milliarden an Interessenten!

Edelmetalle haben sich bereits über sehr lange Zeiträume als die zuverlässigsten Wertspeicher bewährt. Während zum Beispiel die Kaufkraft des Euro seit seiner Einführung heute nur halb so hoch ist, konnte sich Gold als idealer Wertspeicher bewähren.

Anfang 2000 kostete eine Unze Gold 283 USD. Heute, am 21.12.2021 kostet eine Unze Gold 1.797,30 Euro. Wer also im Jahr 2000 Geld auf ein Festgeld einzahlte und bis heute liegen ließ, bekommt heute nur noch die Hälfte der Waren von damals zu kaufen. Wer aber Anfang 2000 Gold kaufte, kann heute mit dem Gegenwert mehr als sechsmal so viel einkaufen.

Es liegt auf der Hand, dass der Vermögenssicherung mit Edelmetallen bestmöglich funktioniert. Das Beispiel zeigt auch, dass es nicht nötig ist, sich auf die Jagd nach hohen Renditen zu begeben. Wer die Kaufkraft mit Edelmetallen speichert, geht auf Nummer sicher.

Investment in die Weltwirtschaft macht der Geldentwertung ein Ende

Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann, dass die Wirtschaft jede Krise überstanden hat. Insofern sind Investitionen in die Wirtschaft eine zweite wichtige Maßnahme zum Schutz der eigenen Ersparnisse. Und auch hier kann man mit einer globalen, breit gestreuten und kostengünstigen Anlagestrategie dem Risiko der Entwertung entgegenwirken.

Im Krisenfall geben die Kurse von Aktien immer nach, doch die Geschichte belegt, dass die Erholungsphase stets stärker war als der Rückgang. So lange es auf der Welt Unternehmen gibt, die sich zum Ziel setzen, Geld zu verdienen, kann man darauf vertrauen, dass die Weltwirtschaft gestärkt aus einer Krise hervorgehen kann.

Was wir ebenfalls aus der Geschichte lernen durften: Geldwerte wurden bereits vielfach vollständig vernichtet, Sachwerte nie. Insofern sind Sachwerte für eine langfristige Vermögensstrategie die bessere und sicherere Wahl.

Zu mir als Autor

Robert Peukert

Seit 2002 bin ich selbstständiger Versicherungs- und Finanzberater und Geschäftsführer der Lieblingsmakler GmbH & Co. KG. Neben dem Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK) bin ich  qualifizierter Experte für Private Krankenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und Baufinanzierung.
Mit meinem Unternehmen zähle ich  u.a. zu den TOP 10 Versicherungsmaklern in Deutschland 2016 und wurde 2018 vom Handelsblatt zu einem der besten freien Berater für Geldanlagen gekürt.

Mehr auch unter robert-peukert.de.
Im Blog weiterlesen

Fazit: Nicht alles auf ein einziges Pferd setzen

Die Philosophie der LIEBLINGSMAKLER steht auf mehreren Säulen. Der Kern einer ausgewogenen Beratung sind Erkenntnisse führender Finanzwissenschaftler. Die Basis einer jeden Beratung und Strategie sind die individuellen Wünsche, Ziele und das Risikoverhalten unserer Mandanten. Gemeinsam bringen wir alle Komponenten in Einklang und formen eine langfristig erfolgreiche Strategie für Vermögensaufbau, Vermögensanlage und Vermögenssicherung.

LIEBLINGSMAKLER-Tipp

Mit Hilfe unseres Mentoringprogramms helfe ich Dir gern zu mehr Erfolg beim Investment. Nimm gern Kontakt zu mir auf!

Zu mir als Autor

Robert Peukert

Seit 2002 bin ich selbstständiger Versicherungs- und Finanzberater und Geschäftsführer der Lieblingsmakler GmbH & Co. KG. Neben dem Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK) bin ich  qualifizierter Experte für Private Krankenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und Baufinanzierung.
Mit meinem Unternehmen zähle ich  u.a. zu den TOP 10 Versicherungsmaklern in Deutschland 2016 und wurde 2018 vom Handelsblatt zu einem der besten freien Berater für Geldanlagen gekürt.

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